Was ist eigentlich ein Schlaftagebuch?

SiepmannH/pixelio.de

Wer kennt dieses Problem nicht! Es gibt Nächte an denen wir besser schlafen und es gibt Perioden in denen man ständig aufwacht oder erst gar nicht zur Ruhe kommt. Oft ist es jedoch völlig unklar, welche Schlafkiller für die Ein- und Durchschlafstörungen verantwortlich sind! Bevor zu Medikamenten gegriffen wird, so raten Schlafforscher, soll der Betroffene über einen gewissen Zeitraum ein Schlaftagebuch führen. Hier werden spezifische Parameter erfragt, die im Zusammenhang mit einer Schlaferkrankung stehen können. Im Grunde gibt es unterschiedliche Möglichkeiten ein solches Protokoll zu führen, ob mit Noten- oder Punktevergabe bezüglich des eigenen Befindens und der Selbsteinschätzung oder ausformulierte Sätze. Das Wichtigste bei einem Schlaftagebuch ist es, dass Schlafgewohnheiten etc. gut nachvollzogen werden können. Typische und relevante Parameter und Fragen sind im Folgenden hierzu aufgeführt. Ein Schlaftagebuch ist eine gute Möglichkeit sein eigenes Schlafverhalten zu untersuchen und Schlafkillern auf die Schliche zu kommen!

1 Wie lange dauert es, bis Sie am Abend einschlafen können?

2 Haben sie einen kontinuierlichen Schlaf-Wachrhythmus?

3 Wachen Sie in der Nacht häufig auf und können dann nicht mehr einschlafen?

4 Fühlen Sie sich tagsüber fit, leistungsstark und belastbar?

5 Trinken Sie abends regelmäßig Alkohol?

6 Nehmen Sie Medikamente?

7 Benötigen Sie häufig Schlaftabletten?

8 Leiden Sie unter einem stressigen Arbeitsalltag?

9 Beschäftigen Sie Probleme vor dem Einschlafen?

10 Können Sie abends abschalten?

Wer sich diesen Fragen über einen längeren Zeitraum stellt wird erkennen, was die wahren Auslöser für den schlechten Schlaf sind. Natürlich sollte man bei ernsthaften Schlafstörungen, die über einen längeren Zeitraum andauern, einen Arzt aufsuchen. Denn organische Ursachen müssen in jedem Falle ausgeschlossen und anders therapiert werden. Wer jedoch merkt, dass alltägliche Hektik, Angst und Sorgen und Alkohol die wahren Schlafkiller sind, der kann schon mit kleinen Verhaltensänderungen und Entspannungstechniken erfolgreich zur Ruhe kommen.

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