Schlafstörung – Medizinische Studien zur Übererregbarkeit des Geistes

Gerd Altmann/pixelio.de

Statistisch leidet jede dritte Person in Deutschland an einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Schlafstörung. In diesem Falle können natürlich organische Ursachen der Grund der Erkrankung sein. Oftmals jedoch suchen Betroffene zusammen mit ihren Ärzten lange nach dem wahren Auslöser. Insomnie nennt man und in diesem Falle eine Schlafstörung ohne organische Ursache und hier muss der Betroffene sein fehlgeprägtes Denkmuster bezüglich des eigenen Schlafverhaltens ändern. Der renommierter Schlafforscher Allison Harvey erklärt die Krankheitsgenese der Insomnie.

Insomnie – Wie entsteht diese Schlafstörung eigentlich?

Die Somnologie (Schlafforschung) erklärt das nicht Einschlafen können damit, dass als fundamentaler Kern eine mentale Übererregung bei dem Patienten vorliegt. Doch was hat dies zu bedeuten? Grund für eine solche Übererregung sind Sorgen, Ärger, Ängste und jegliche Grübeleien. Die Statistik beweist auch die Korrelation zwischen einer Insomnie-Erkrankung und dem steigenden Leistungsdruck in der Berufswelt. Der Körper reagiert auf solch psychische Belastungen mit einem erhöhten Angst- und Stresspegel mit der Folge, dass man täglich wieder stundenlang wachliegt. Betroffene geraten somit in einen Teufelskreis, denn anstatt zu entspannen und abzuschalten wird immer zwanghafter versucht einzuschlafen mit dem Ergebnis, dass an ein schnelles Einschlafen nicht mehr zu denken ist. Mediziner haben darüber hinaus festgestellt, dass der schlafgestörte Patient in solchen Fällen zu Fehlattributionen neigt, indem völlig normale und belanglose Signale des Körpers überinterpretiert werden.

Insomnie – Untersuchungsergebnisse und Behandlung

In der Praxis existieren unterschiedlichste Ansätze zur Behandlung einer Insomnie. Jedoch zeigen Ergebnisse aus der Medizin, dass die Technik des Sounder Sleep Systems am erfolgreichsten funktioniert, denn diese Methodik will die Ursache der Erkrankung beheben und nicht nur mit starken Medikamenten die Folgen behandeln. In diesem Zusammenhang soll der Betroffene lernen, in einen tiefenentspannten Zustand zu gelangen und psychische Belastungsfaktoren auch mal ausblenden und mit gewissem Abstand betrachten zu können. Zusammen mit Experten können effektive Übungen gezielt trainiert werden und in den meisten Fällen stellt sich schon bald der Erfolg ein und man kommt wieder zum erholsamen Schlaf.

Insomnie – Tipps zum Sounder Sleep System

Erfolgreiche Entspannungslehren benötigen etwas Zeit, diese auch wirklich zu erlernen. Auch beim Sounder Sleep System sollte eine gewisse Trainingszeit miteinkalkuliert werden. Aber wie funktioniert diese Technik eigentlich? Zu Beginn muss der Insomnie-Patient lernen unbewusst zu atmen. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass man das eigene Atmen einfach beobachten lernen muss, ohne aktiv in diese Körpertätigkeit einzugreifen. Schließlich sollen kleine Übungen im stressigen Alltag helfen, auch in Extremsituationen für wenige Zeit abschalten und herunterkommen zu können. Abends im Bett gibt es kleine Übungen, die auf die mentale Übererregung hemmend wirken. Solche Körperbewegungen werden langsam und bedacht ausgeübt. Schon nach wenigen Wochen zeigten sich bei den meisten Probanden große Erfolge und lange Wach- und Einschlafphasen gehörten der Vergangenheit an.

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