Schlafstörungen: Ursachen und Behandlung!

Andrea Damm/pixelio.de

Von Burn-Out, Stress, seelische Belastungen, Ärger und Ängste und Depressionen berichten Patienten mit ernsthaften Schlafstörungen. Sind meist psychische Faktoren die Auslöser einer Schlafproblematik, so können auch organische Ursachen Grund für diese Erkrankung sein. Die nächtliche Schlafapnoe ist ein eher bekanntes Phänomen, wohingegen über das Restless-Leg-Symptom weniger Wissen kursiert. Jeder dritte von uns leidet an den Folgen einer Schlafstörung, jedoch bleibt die Ursache oft verborgen. Wird die Schlafproblematik zu einem andauernden Problem über mehrere Wochen hinweg, so sollte man sich um fachärztlichen Rat bemühen, ein Schlaflabor aufsuchen und versuchen, aktiv zu entspannen und alle möglichen Störfaktoren zu eliminieren.

Schlafstörungen behandeln!

Um erfolgreich und effektiv Schlafstörungserkrankungen behandeln zu können, muss im Vorfeld folglich die verantwortliche Ursache ermittelt werden. Erkrankungen, die sich auf die Schlafqualität und Schlafdauer auswirken (Dyssomnien) sind äußerst facettenreich und vielfältig. Daher werden im Folgenden intrinsische von extrinsischen Schlafstörungsfaktoren unterschieden. Aufwachstörungen (Parasomnien) wie das Schlafwandeln unterscheiden sich stark von den übrigen Schlafstörungserkrankungen und werden daher gesondert behandelt.

Intrinsische Auslöser für eine Schlafstörung

Mit dem Begriff „intrinsisch“ meint die Medizin Ursachen, die im Organismus selbst zu suchen sind. Hierzu zählen das einleitend erwähnte Schlafapnoe-Syndrom (Atemstillstände während des Schlafes), das Syndrom der ruhelosen Beine, die Narkolepsie (Unkontrollierte Schlafanfälle während des Tages) und Atembeschwerden aufgrund von Übergewicht. Darüber hinaus können auch Herzbeschwerden die Ursache sein. Intrinsische Störfaktoren sollten in jedem Falle von einem Facharzt untersucht werden, da hier ernsthafte organische Probleme vorliegen.

Extrinsische Auslöser für eine Schlafstörung

Extrinsische Auslöser wirken negativ von außen auf den Organismus ein. Hierzu zählen Umwelteinflüsse wie Klimaschwankungen, starke Lärmbelästigung, psychosoziale Belastungen wie Ängste und Konflikte oder Leistungsüberforderung am Arbeitsplatz. Hiervon abzugrenzen sind Schlafbeschwerden, die mit Allergien, übermäßigem Alkohol- bzw. Drogenkonsum oder Medikamenteneinnahme in Verbindung gebracht werden. Wie man am besten und effektivsten Stress abbaut, kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Entspannungsübungen und Meditationstechniken helfen jedoch in jedem Falle und sind zudem auf vielen Ebenen gesundheitsfördernd. Auch bei einer lang anhaltenden Lärmbelästigung muss eine Lösung gefunden werden raten Psychologen, denn auch Straßen- und Fluglärm behindern nicht nur den Schlaf, sondern bedrohen auf Dauer auch die Gesundheit. Einige Medikamente wie beispielsweise Hormonpräparate können negativ Einfluss nehmen. Hier sollte man am besten Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten, um gegebenenfalls auf ein anderes Medikament umsteigen zu können.

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