Hopfen – Naturrezept bei Schlafstörungen

Torsten Bogdenand/pixelio.de

Hopfen, fachsprachlich auch Humulus genannt, ist meist lediglich als eine der Hauptzutaten von Bier bekannt. Doch die Inhaltsstoffe dieses Hanfgewächses, der wohl bekannteste ist Lupulin, können in ihrer Komposition auch wahre Wundermittel bei Schlaf- und Unruhebeschwerden sein. Des Weiteren wird Hopfen in der Naturheilkunde auch bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit eingesetzt. Der Vorteil eines Naturpräparates liegt auf der Hand, denn bevor man zu synthetischen Schlafmedikamenten greift, ist es sinnvoll  zuerst nebenwirkungsfreie Möglichkeiten auszutesten. Erst wenn Schlafbeschwerden chronisch werden und dauerhaft die Lebensqualität mindern, sollte in Absprache mit dem Arzt eine Therapie in Angriff genommen werden. Die Wucherpflanze Humulus mit ihren gelbgrünlichen Blättern gibt im September ihre Früchte preis, mit welchen man nicht nur Bier brauen, sondern auch vielerlei schlaffördernde Tees und weitere Utensilien zaubern kann.

Hopfenkissen für erholsamen Schlaf

Als altes Hausmittel bei stressbedingten Einschlafbeschwerden dient ein Hopfenkissen. Solch ein, (je nach Geschmack) mit vielen Kräutern und Hopfenblüten gefülltes, Schlafkissen verströmt nachts entspannenden ätherischen Öle in einer angenehmen Duftkomposition. Hopfenkissen können sowohl fertig gekauft, als auch selbst gemacht werden, was für mehr Energie am Tag und einen gesunden und tiefen Schlaf sorgt!

Hopfentee sorgt für Ruhe und Gelassenheit

Als gesunde und alkoholfreie Variante zum Bier empfiehlt sich vor dem zu Bett gehen ein aromareicher Hopfentee. Hierzu nimmt man einen guten Teelöffel des Präparates, der meist in Apotheken erhältlich ist, und übergießt ihn mit heißem Wasser. Je nach Ziehzeit werden die Aromen intensiver und nach Belieben kann der Hopfentee sowohl im Sommer als kühle Erfrischung als auch im Winter als Gute-Nacht-Tee genossen werden. Eine sicherlich neue Geschmackserfahrung mit gesundheitsfördernder Wirkung.

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