Medizinische Studien

Rudolpho Duba/pixelio.de

“Nur wer gut schläft ist glücklich!”

Es gibt zahlreiche Thesen und Vermutungen zum Thema „Schlafen“. Schlaf als das wichtigste Lebenselixier für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden. Aber was stimmt wirklich an den weit verbreiteten Weisheiten. Schlaf macht schön! Schlank im Schlaf! Schlaf als täglich Brot der Seele und der Schlaf ist die beste Medizin! Doch was steckt wirklich hinter diesen Aussprüchen und sind diese medizinisch auch bewiesen. Klinische Studien zum Thema Schlaf lüften interessante Geheimnisse und bringen Licht in die Sinnfrage „Warum und wie wir schlafen?“.

Was bedeutet Licht für unseren Schlafrhythmus?

Unbestritten hat Licht einen zentralen Einfluss auf unsere nächtliche Ruhepause und regelt unseren stoffwechselphysiologischen Weg auf komplizierte Weise. Doch was genau bewirkt Licht eigentlich? Aufwändige Schlafexperimente mit zahlreichen Probanden können diese Frage klären. Mit speziellen Lichtweckern sollte untersucht werden, was Licht in unserem Körper tatsächlich auslöst. In diesem Zusammenhang ist das Hormon Melatonin zu erwähnen- was umgangssprachlich auch als Schlafhormon bezeichnet wird. Ein Anstieg an Melatonin in unserem Körper lässt uns abendlich müde werden. Zum Morgen hin nimmt der Melatoninspiegel immer mehr ab und dem Körper wird das Aufwachsignal erteilt. Zentral für diese Konzentrationsabnahme ist Licht. Diese These konnten Mediziner beweisen, indem sie mit einem Lichtwecker diese beschriebene Melatoninabnahme durch Lichteinfluss zu unterschiedlichsten Zeitpunkten ermittelten.

Macht Schlafen schlank?

Diese Frage beschäftigt seit vielen Jahren die Forschung und lässt Expertenmeinungen weit auseinander gehen. So behaupten viele Ernährungsberater, dass Menschen mit kontinuierlichem und ausreichendem Schlaf weniger zu Übergewicht neigen – aber warum? Völlig logisch erscheint die Erklärung, dass der Organismus durch die nächtliche Ruhepause auf eigene Energiereserven umsteigen muss. Schafft man es nun zusätzlich abends auf schweres und kohlenhydratreiches Essen zu verzichten, so werden nachts die überflüssigen körpereigenen Fettreserven angezapft. Untersuchungenin im Schlaflabor zeigten außerdem, dass ein spezielles Hormon das nachts gehäuft ausgeschüttet wird, lipolytisch (fettverbrennend) wirkt. Hinzu kommt, dass „Nachtschwärmer“ im Zusammenhang mit Alkohol oft zu ungesunden fettreichen Snacks greifen. Das lässt natürlich keine Pfunde purzeln. Ausreichend schlafen und eine ausgewogenen Ernährung mit viel Bewegung sind demzufolge immer noch die beste Alternative.

Unser Schönheitsschlaf!

Stress in der Arbeit, wenig Schlaf oder durchfeierte Nächte. Wohl niemand kann abstreiten, dass solche Lebensumstände nicht gerade zu einem vitalen Wohlbefinden und Aussehen beitragen. Was ist somit dran an dem Mysterium rund um den Schönheitsschlaf? Studien und Untersuchungen belegen, dass nachts das menschliche Wachstumshormon HGH vermehr ausgeschüttet wird. HGH ist für viele Regenerationsvorgänge unserer Muskeln, Organe und Knochen in unserem Körper verantwortlich. Wer demnach ausreichend schläft gönnt dem Körper ein großes Plus an Erholungskraft.

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