Johanniskraut für mehr Kraft und innere Ruhe!

JPW.Peters/pixelio.de

In hektischen Zeiten fühlt sich jeder einmal schlapp und nervlich angekratzt. Mat hat das Gefühl in der leistungsorientierten Gesellschaft den Herausforderungen nicht mehr gewachsen zu sein. Burnout und viele weitere physische und psychische Erkrankungen sind die Folge. Doch bevor zu starken Medikamenten gegriffen wird, sollte man kleine Hilfsmittel aus der Natur testen. Das echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), wohl die bekannteste Wunderwaffe bei nervlichen Beschwerden, gehört zur  großen Pflanzenfamilie der Johanniskrautgewächse und wird ca. 15cm groß und hat charakteristische eiförmige Blätter und hellgelbe Blüten. Doch welche Johanniskrautprodukte sind am Markt überhaupt erhältlich und wie erfolgreich wirken die jeweiligen Produkte?

Warum stärkt Johanniskraut unsere Nerven?

Synthetische Psychopharmaka können auf unterschiedliche Weise wirken. Meist handelt es sich jedoch um sogenannte Wiederaufnahmehämmer für Serotonin und weitere Transmitter in unserem Gehirn, die für unsere Gemütslage und Stimmung zuständig sind. Wissenschaftler fanden im Stempel und in den Früchten des Johanniskrauts das Hyperforin, ein Stoff der ebenso wie synthetische Psychopharmaka wirkt und zu den Serotonin-Wiederaufnahmehämmern zählt. Somit lohnt sich in jedem Fall zuerst das Austesten des Johanniskrautes als natürlichen Stimmungsaufheller im Zusammenhang mit einer ärztlichen Beratung. Als Richtwert für Johanniskrautprodukte gilt der Hyperforingehalt – je größer die Konzentration desto stärker das Präparat und seine Wirkmechanismen.

Johanniskrautprodukte

Der Markt bietet eine große Palette an Johanniskrautprodukten – angefangen von Tees bis hin zu Dragees und Säften. Das helfende, erwähnte Hyperforin befindet sich überwiegend im Stempel und in der Johanniskrautblüte. Daher empfehlen Ärzte bei starken Beschwerden den konzentrierten Pflanzenextrakt. Bei leichten Symptomen und leichter innerer Unruhe kann jedoch schon ein wohltuender Johanniskrauttee helfen. Bei der Wahl des richtigen Produktes, sollte man sich ärztlichen Rat einholen und sich in der Apotheke umfangreich beraten lassen.

Wer darf Johanniskraut einnehmen?

Vor einer Johanniskrauttherapie muss ein Besuch beim Arzt stattfinden. Denn Johanniskraut ist trotz seiner erfolgreichen Wirkung bei Depressionen und Stimmungsschwankungen nicht völlig nebenwirkungsfrei, sondern kann durchaus als Medikament angesehen werden. Daher muss der Arzt klären, ob und in welcher Dosierung eine Einnahme von Johanniskrautpräparaten unbedenklich ist. Besonders bei Kindern und Schwangeren darf nicht auf eigene Faust experimentiert werden!

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