Was ist eigentlich die Rapid-Eye-Movement-Schlafverhaltensstörung?

Lupo/pixelio.de

Auch bekannt unter dem Schenk-Syndrom ist die Rapid-Eye-Movement-Schlafverhaltensstörung in der breiten Bevölkerung eher wenig bekannt. Auffällig ist, dass  Männer häufiger als Frauen unter den Folgen dieser Erkrankung leiden. Beschreibt man die Symptome der Rapid-Eye-Movement-Schlafverhaltensstörung genauer, so erkennen sich viele Betroffene darin wieder. Denn aufgrund einer unzureichenden Erschlaffung der Muskulatur in der REM-Schlafphase kommt es zu starken Zuckungen und ruckartigen Bewegungen, meist leider schmerzhaft bemerkt durch den Bettnachbarn. Im Folgenden werden häufig gestellten Fragen zur Thematik der Rapid-Eye-Movement-Schlafverhaltensstörung beantwortet und mögliche Therapieansätze vorgestellt.

Wodurch wir die Rapid-Eye-Movement-Schlafverhaltensstörung hervorgerufen?

Das Schenk-Syndrom basiert, wie einleitend erwähnt, auf einer unzureichenden Atonie (Erschlaffung) der Muskulatur. Interessanterweise korreliert hier die ausgeprägte Motorik des Körpers mit gleichzeitig geträumten Erlebnissen. Zudem ist anzumerken, dass solch eine Schlafstörung nur in den REM-Schlafphasen vorzufinden ist. Forscher vermuten auch hier einen signifikanten Zusammenhang. Der Schlafende bewegt seine Gliedmaßen auffällig stark und gibt in manchen Fällen auch laute Geräusche von sich. Durch die starke Motorik kommt es unbewusst zu sogenannten Aufweckreaktionen des Körpers, welche den Organismus aus der nächtlichen Regeneration reißen. Folgen sind Tagesmüdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Abgespanntheit -ein Teufelskreis der jedoch durchbrochen werden kann!

Wie kann man die Rapid-Eye-Movement-Schlafverhaltensstörung diagnostizieren?

Natürlich ist der Grat zwischen einem unruhigen Schlaf und einer krankhaften Schlafstörung schmal und bedarf einer umfangreichen Untersuchung. Im ersten Schritt wird der potenzielle Patient spezifisch vom Facharzt befragt. In der Folge kommt es gegebenenfalls zu einer Untersuchung in einem speziell dafür vorgesehenen Schlaflabor. Die Therapie der Rapid-Eye-Movement-Schlafverhaltensstörung wird individuell zugeschnitten und kann medikamentös erfolgen.

Ist die Rapid-Eye-Movement-Schlafverhaltensstörung gefährlich?

Sicherlich muss betont werden, dass diese Art der Schlafstörung für den Betroffenen nicht lebensbedrohlich ist und dennoch sollte sie nicht unterschätzt werden. Studien belegen, dass das Potenzial zur Fremd- und Selbstverletzung durch den überhöhten Muskeltonus durchaus gegeben ist und demzufolge auch zielgerichtet behandelt werden sollte!

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